Firmengeschichte

Seit mehr als 50 Jahren ein Familienunternehmen

Die Meilensteine in der über 50 jährigen Firmengeschichte – von der Restenzentrale zum grössten Modestoff- und Merceriegeschäft.

  • Heinz übergibt die Schlüssel an seinen Sohn Ruedi

    Tradition, Nachhaltigkeit und Verantwortungsbewusstsein stehen bis heute an oberster Stelle im Unternehmen, denn Bolli steht seit Jahrzehnten für zuverlässige Qualität in der Stoffbranche in Winterthur und Umgebung. Gerade deshalb lag es auf der Hand, dass Ruedi Weigold den Chefposten von seinem Vater Heinz übernimmt. Somit bleibt Bolli auch weiterhin ein eigenständiges Familienunternehmen.

  • Bolli und die Bernina Nähmaschinen

    Der Anspruch, hohe Qualität zu erzielen, ist ebenso tief in den Werten von BERNINA verankert, wie bei Bolli. Beide setzten von Beginn an auf langfristigen Erfolg, Firmentradition und innovative Errungenschaften. Da lag es quasi auf der Hand, den Ausbau der Ladenfläche und die Angliederung von Verkauf und Reparaturen von Bernina Nähmaschinen und Zubehör zu vereinen. Die neue Firmenbezeichnung lautet Bolli Modestoffe – Mercerie – Nähcenter

  • Umzug ist angesagt

    Aus Platzgründen wurden die Abteilungen Stoffe- und Mercerie in die neuen Verkaufsräume an der Steinberggasse 12/14, mit einer Verkaufsfläche von über 500m2, verlegt. Neue Firmenbezeichnung: Bolli Modestoffe – Mercerie
    Die Vorhang- und Teppichabteilung wurde ausgegliedert und konnten einem ehemaligen Mitarbeiter, der sich gerade zur Selbständigkeit entschliesst, übergeben werden. Bis zum heutigen Tage vereint Peter Keller, Teppiche & Vorhänge unter dem Namen Design Decor an der Steinberggasse 37.

  • Auf zur grössten Mercerieabteilung in Winterthur

    Ein neuer Trend? Jung und alt nähen und schneidern, was das Zeug hält. Die Nachfrage an Mercerieartikeln wird immer grösser und das Angebot in Winterthur ist sehr klein. Bei Bolli heisst es nun: Auf zur grössten Mercerieabteilung in Winterthur und Umgebung. Ab sofort lautet die neue Firmenbezeichnung Bolli Mercerie – Teppichböden – Vorhänge – Stoffe

  • Mehr Verkaufsfläche musste her

    Die stürmischen Zeiten scheinen überwunden zu sein und im Rahmen der Umweltbewegung möchten die Menschen mehr Farbe ins eigene Heim bringen. Das Wort “Innendekoration” macht Schule und Heinz trifft mit seiner Idee, den Service auszubauen, voll ins Schwarze. Stoffe, Vorhänge und Teppiche werden bunter und das Geschäft boomt. Für die Firma Bolli sind nun aber trotzdem neue Ideen gefragt, denn das Geschäft platzt aus allen Nähten. Kurzerhand werden die Geschäftsräume umgebaut und die Verkaufsfläche verdoppelt.

     

  • Heinz Weigold übernimmt das Steuer

    Weltwirtschaftlich gesehen spürt man deutlich, dass sich ein unsicheres Jahrzehnt anbahnt. Wir werden die Geiselnahme bei den Olympischen Spielen, die Ölkrise und die Watergate Affäre erleben. Ausserdem wird erst Mitte der 70er ein sinnloser Krieg in Vietnam beendet. Schwierige Zeiten kehren auch bei der Firma Bolli ein, als Jakob verstirbt. Nach dem Tod von Jakob Bolli übernimmt Heinz Weigold das Steuer.

  • Willkommen in der Stoff-, Mercerie-, Teppich- und Vorhangwelt

    Heinz Weigold, der Neffe von Jakob, tritt in die Firma ein, was sich bereits drei Jahre später als echter Glücksfall erweisen sollte. Heinz hatte gerade seine Lehre als Maschinenzeichner abgeschlossen und, statt weiterhin bei Sulzer Webmaschinen zu entwickeln, entschied er sich für den Familienbetrieb. Es war schon erstaunlich, mit welcher Geschwindigkeit er sich in die Stoff-, Mercerie-, Teppich- und Vorhangwelt einarbeitete. Und nicht nur Jakob trug seinen Teil bei, damit Heinz sehr schnell den Überblick bekam. Ob die beiden damals schon wussten, dass aus der Restenzentrale später eines der grössten Modestoff- und Merceriegeschäfte der Schweiz werden sollte?

     

  • Die neue Vorhang- und Teppichabteilung

    Teppichböden gibt es zwar schon seit den 50er Jahren, mit der Entwicklung der Nylonfaser entsteht nun auch in der Schweiz ein wahrer Boom. Jakob beweist auch hier ein gutes Gespür, indem er im Geschäft eine Vorhang- und Teppichabteilung im 1.Stock der Liegenschaft Steinberggasse 37 zugliedert. Kurzerhand benennt er die Firma um und aus der Resten und Stoffzentrale wird Bolli Teppichböden – Vorhänge – Stoffe

  • Hemdenservice ist angesagt

    Ab sofort werden Hemdenkragen und Manschetten geflickt. Der Erfolg stellte sich schnell ein und im Nu war der Hemdenservice in der ganzen Schweiz bekannt. Hemden kamen aus allen Himmelsrichtungen der Schweiz nach Winterthur an die Steinbergasse 37. Unter anderem wurde dieser Service auch vom Grosskonzern Jelmoli genutzt. Da lag es auf der Hand, dass eine erste Filiale in Frauenfeld eröffnet wurde.

  • Jakob Bolli

    Im Jahr 1948 gründete Jakob Bolli an der Steinberggasse 37 seine Firma die Bolli Resten und Stoffzentrale. Weshalb er diesen Namen für sein Geschäft gewählt hat, ist nicht mehr eindeutig nachvollziehbar. Wir vermuten jedoch, dass es in den ersten Nachkriegsjahren eher schwierig war, sämtliche Stoffe in grossen Mengen zu kaufen, da der Bedarf landesweit sehr hoch war.